Bekommt Berlin bald einen riesigen Surfpark?

Montag, 21. Januar 2019 | Kategorie: Sport, Städtereisen

Die (Kult-)Hauptstadt Berlin hat (fast) alles, was das Touristenherz höher schlagen lässt, außer eines: Berlin liegt nicht am Meer und damit keinen Anlaufpunkt für die Surfer und alle, die es mal werden wollen. Das soll sich nach dem Willen von vier Berlinern möglichst bald ändern. 

Surfen

Geht es zum Surfen in Zukunft nach Berlin?

Städtereisen nach Berlin erfreuen sich großer Beliebtheit. Nun könnte es bald eine Attraktion mehr in der Hauptstadt geben: Ein Wellenspielplatz für alle Surfer – wenn schon kein Meer, dann wenigstens ein Surfpark.

Projekt steht noch ganz am Anfang

Die Idee dazu stammt von Eirik Randow, einem surfenden Betriebs- und Sportwissenschaftler und Gründer von Surf Era, der gemeinsam mit seinen drei Co-Gründern das Projekt Surf Era Surfpark entwickelt hat. Auf 62.500 Quadratmetern soll ein Wellenparadies mit viel Wasser und Wellen für Einheimische und Touristen entstehen. Wo genau Berlins neuer Surf-Hotspot stehen soll, ist noch ebenso ungewiss, wie die Frage nach der Finanzierung.

Also Location hat man bisher nur die Region Berlin-Brandenburg ausmachen können. Die Gründer betonen jedoch, dass sie bei der Wahl des Standortes nicht mit sozialem Wohnungsbau in Konkurrenz treten wollen und die Entscheidung für eine geeignete Fläche gemäß dem Flächennutzungsplan treffen werden.

Das Geld für die Anlage soll überwiegend aus der Privatwirtschaft kommen. Es wird angestrebt, das gesamte Bauvolumen von ca. 36 Millionen Euro von Investoren zu beziehen. „Es wird also kein Steuergeld zur Bespaßung der Oberschicht verprasst“, sagt Surf-Era-Mitbegründer Niklas Groschup. Als Investoren kommen institutionelle und private Investoren in Frage. Den Rest soll ein Bankdarlehen richten.

So soll der Surfpark aussehen

Mittelpunkt soll ein 150 Meter großes und breites, künstlich angelegtes Wasserbecken sein, in dem kontinuierlich perfekte Wellen mittels einer Pumpe erzeugt werden, die sich am Strand brechen. Darüber hinaus sollen Restaurants, Geschäfte, Übernachtungsmöglichkeiten und Wellnessangebote entstehen. Um die Anlage ganzjährig nutzen zu können, wird das gesamte Areal mit einer transparenten Kuppel überzogen, die sich bei Sonnenschein öffnen lässt.