Bayerische Schlösser: Weltkulturerbe?

Montag, 31. Januar 2011 | Kategorie: Sehenswürdigkeiten

Der Titel Weltkulturerbe der UNESCO ist für Regionen und Städte bares Geld wert. Nun wirbt Bayern dafür, dass die Königsschlösser Neuschwanstein, Linderhof und Herrenchiemsee in den Kreis aufgenommen werden. Jährlich besuchen Millionen Touristen die Märchenschlösser im Süden Deutschlands.

Scloss Neuschwanstein in Bayern

Schloss Neuschwanstein in Bayern

Als Hausherr der Bauwerke fungiert das bayerische Finanzministerium, das sich dafür einsetzt, dass die Schlösser den Weltkulturerbe-Titel der UNESCO erhalten. Finanzminister Georg Fahrenschon (CSU) traf sich nun mit den verantwortlichen Landräten und Bürgermeistern und appellierte daran, das Vorhaben zu unterstützen. „Die Aufnahme der Schlösser von König Ludwig II. in die Unesco-Weltkulturerbeliste würde den Tourismus in Bayern im Ganzen fördern“, zitiert der „Focus“ den bayerischen Finanzminister in seiner Online-Ausgabe. Das Ministerium geht davon aus, dass es die Schlösser auf die deutsche Vorschlagsliste für das Weltkulturerbe schaffen. Das Bundesland Bayern kann zwei Vorschläge einreichen: diese werden von einer Expertenkommission im Auftrag des Wissenschafts- und Kunstministeriums ermittelt. Ausgewählt wird dabei nach bestimmten Kriterien und auch die Chancen, dass die Schlösser wirklich Weltkulturerbe werden, spielen eine Rolle. Finanzminister Fahrenschon erklärte, dass es von Vorteil für die Schlösser sei, dass der Historismus eine herausragende Rolle auf der Liste all jener Phänomene spiele, die im Weltkulturerbe noch nicht vertreten seien.

Ein Kommentar
Steffen am 8. Februar 2011 um 15:39 Uhr

Schade, dass es das Schloss Neuschwanstein nicht in die Aufnahme zu den Weltwundern geschafft hat, ist es doch ein wirklich imposantes und einzigartiges Bauwerk. Ein – zweimal im jahr verbinge ich meinen Urlaub in Pfronten und ein Besuch des Schlosses ist immer Pflicht.

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