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Urlaub mit Familie

Mit Schaufel, Schnuller und Schnorchel im Gepäck: Urlaub mit Kindern

Es gibt nichts Schöneres, als mit der gesamten Familien zu verreisen. Doch beim Gedanken an Ihren letzten Familienurlaub erinnern Sie sich besorgt an quengelnde Kinder auf der Rückbank oder das vergessene Lieblingskuscheltier? Das muss nicht sein. Lange Fahrtstrecken, egal ob mit dem Auto oder dem Flugzeug, sind für kleine und große Kinder eine echte Herausforderung. Damit der Familienurlaub von der Anreise bis zum Aufenthalt am Urlaubsort eine Bereicherung für Ihr Familienleben wird, gibt TravelScout24 Ihnen hier hilfreiche Tipps. Ganz gleich wie alt Ihr Nachwuchs ist, Kind und Kegel bekommen Sie durch eine frühzeitige Urlaubsplanung, Organisationstalent und eine große Portion Geduld unter einen Hut. Überlassen Sie nichts dem Zufall, die folgenden Rubriken werden Sie hierbei unterstützen. Und bedenken Sie stets: In der Ruhe liegt die Kraft, denn Kinder brauchen ausreichend Reisepausen zum Herumtollen und Abbau des Reisestresses.

Planung und Vorbereitung des Familienurlaubs

Das Reiseziel steht fest, die Anzahl der mitreisenden Familienmitglieder auch, dann müssen Sie jetzt nur noch das richtige Feriendomizil buchen und abreisen. Leichter gesagt als getan, denn bereits bei der Buchung des Hotels oder des Ferienhauses gibt es relevante Unterschiede im Hinblick auf die Familienfreundlichkeit.

Ein Hotel eignet sich gut zum Relaxen für die Eltern – wenn die Kinderbetreuung stimmt. Schließlich wollen Ihre Schützlinge auch im Urlaub unterhalten werden. Familienfreundliche Hotels bieten ein Entertainment-Programm für verschiedene Altersklassen an, so dass Ihre Kinder rund um die Uhr gut betreut werden und schnell Spielgefährten finden. Überlegen Sie sich jedoch, ob sich auch Ihr Nachwuchs in einer fremden Umgebung schnell einlebt und so selbstbewusst ist, ohne Sie mit fremden Altersgenossen einen halben Tag zusammen zu sein. Kindgerechtes Essen, einen Badebereich für die Jüngsten sowie im besten Fall eine Grünanlage, die die tobenden Kinder von den anliegenden Verkehrszonen abschirmt, zeichnen ebenso ein familienfreundliches Hotel aus.

Bei der Unterbringung des Kindes im eigenen Zimmer sparen Sie bis zu 50%, gestaffelt nach Alter. Die Angebote sind hier jedoch sehr unterschiedlich: Einige Veranstalter bieten Ermäßigungen für Kinder bis zu 18 Jahren, andere nur bis zum 10. Lebensjahr. Zahlreiche Hotels bieten auch separate, angrenzende Kinderzimmer, die zum Teil auch noch durch Ermäßigungen bezahlbar sind. Bei der Buchung können Sie sich mit den Service-Centern in Verbindung setzen. Die Reisespezialisten beraten Sie gern zu saisonalen Unterschieden sowie den Familienkomplettangeboten.

Die kostengünstigere Alternative sind die Ferienwohnungen oder -häuser. Hier sind Sie Ihr eigener Herr, können die Zimmeraufteilung nach Ihren Wünschen vornehmen und verleben Ihren Urlaub zumeist im Grünen. Je nach Anbieter haben Sie auch hier die Möglichkeit eine Kinderbetreuung zeitweise in Anspruch zu nehmen.

Reisen mit Baby und Kleinkindern

Der erste Urlaub mit dem Baby ist etwas ganz Besonderes und sollte daher gut vorbereitet werden. Wenn Sie mit Ihrem Baby verreisen, dann sollten Sie auf den richtigen Zeitpunkt achten. Optimale Reisestartzeiten sind die frühen Morgenstunden oder die Nächte, dann ist Ihr Nachwuchs nicht der größten Mittagshitze ausgesetzt. Im optimalen Fall verschläft der quirlige Sprössling den Stress des Anreisetages. Bei großer Hitze sollten Sie die verschwitzte Babykleidung öfter wechseln und darauf achten, dass Sie Ihr Kind keinem Windzug aussetzen. So minimieren Sie die Gefahr einer Erkältung. Während der Fahrt füttern Sie Ihren Nachwuchs am Besten nicht, da dies leicht zu Übelkeit oder zum Verschlucken führen kann. Machen Sie selbst eine Fahrpause, dann lassen Sie trotzdem Ihr Baby niemals aus den Augen. Auch wenn es zu schlafen scheint, lauern zahlreiche Gefahren.

Kleinkinder brauchen ausreichend Bewegung, anderenfalls werden Sie schnell unruhig. Machen Sie daher öfter eine Pause, um mit Ihren Nachwuchs an der frischen Luft zu laufen. So vergeht die Reisezeit wie im Fluge. Packen Sie ausreichend Gepäck für Ihren Nachwuchs ein. Aus Erfahrung wissen Sie sicher, dass Sie mehrmals täglich die Kleidungsstücke wechseln müssen. Planen Sie für den Urlaub möglichst die doppelte Menge ein. Wählen Sie Ihren Zielort genau aus und schätzen Sie die klimatischen Veränderungen gut ein. Mit Kleinkindern unter zwei Jahren sollten Sie keine Bergtouren unternehmen, die höher als 1500 Meter liegen. Die besondere klimatische Situation kann die Gesundheit Ihres Kindes stark belasten. Wollen Sie mit Ihrem Nachwuchs die Natur genießen, dann tragen Sie Ihr Baby nicht im Winter auf dem Rücken, die Gefahr einer Unterkühlung ist sehr groß. Bei Kindergartenkindern bedenken Sie, dass Fußmärsche bis zu drei Kilometern am Stück bereits sehr anstrengend sind, schlagen Sie daher eher kurze Routen ein.

Autoreisen mit dem Nachwuchs

Sie haben mehrere Stunden Autobahnfahrt vor sich? Dann packen Sie einen extra großen Entertainment-Koffer für die ungeduldigen Insassen auf der Rückbank ein. Spätestens nach einer halben Stunde müssen Sie sich auf die Frage „Sind wir bald da?“ einstellen. Auch wenn Ihre Schützlinge noch nicht sprechen können, werden Sie sich mit Sicherheit bemerkbar machen.

Für Babys eigenen sich insbesondere weiche Spielsachen, die am Sitz mit einer kurzen Schnur festgebunden sind und sich in greifbarer Nähe befinden – so kommt erst gar keine Langeweile auf. Für die größeren „Kleinen“ packen Sie CD´s ein. Überlegen Sie sich die inhaltliche Auswahl gut, es könnte sein, dass Sie für die nächsten zwei Urlaubswochen „Benjamin Blümchen“ in einer Dauerschleife hören müssen. Auch kleine Knabbereien für zwischendurch sind erlaubt, nur sollten Sie darauf achten, dass diese gesund sind. Das Lieblingsplüschtier und/oder die Schmusedecke dürfen natürlich auf keiner Rückbank fehlen. Für eine interessante Veränderung sorgt auch eine wechselnde Sitzordnung: Wenn Mama fährt, dann kann Papa sich um die Kleinen auf der Rückbank kümmern und umgekehrt. Auch das einfache Urlaubspläneschmieden kann schnell Abhilfe für Langeweile schaffen.

Außerdem sollten Ihre Kinder an den Vortagen ausreichend geschlafen haben, damit senken Sie die häufig aufkommende Reiseübelkeit. Achten Sie bei längeren Autofahrten darauf, dass der Kindersitz bei Kleinkindern die optimale Größe hat. Außerdem ist es ratsam, das die Kinder nicht aus dem Seitenfenster schauen, dies kann leicht Reiseübelkeit durch einen gestörten Gleichgewichtssinn hervorgerufen.

Flugreisen mit Kindern

Fliegen Sie mit Ihrem Baby, dann reservieren Sie sich rechtzeitig einen Platz in der ersten Reihe und organisieren Sie sich einen „Babykörbchen“ oder „Babybettchen“. Schläft Ihr Nachwuchs während der Start- und Landephasen nicht, lassen Sie ihn etwas trinken oder geben Sie ihm einen Schnuller, so dass die Druckunterschiede keine Probleme verursachen. Bedenken Sie, dass Flugzeuge stark klimatisiert sind und packen Sie entsprechen Kleidung zum Überziehen für sich und Ihren Nachwuchs ein. Kleinkinder fliegen je nach Anbieter bis zum zweiten Lebensjahr umsonst, haben dann jedoch auch keinen eigenen Sitzplatz. Bei aufkommenden Turbulenzen nehmen Sie Ihr Kind auf den Schoß, aber schnallen es nicht an. Die inneren Organe reagieren sehr empfindlich auf zu großen Druck.

Für einen entspannten Reisetag checken Sie, wenn möglich, bereits am Vortag ein. Auch die Buggys können Sie vor der eigentlichen Abreise abgeben und bekommen, in Abhängigkeit von der Fluggesellschaft, am direkten Reisetag einen Leihbuggy.

Vermeiden Sie mit Kleinkindern möglichst zu lange Flüge, denn auch hier gilt: Kinder werden schnell unruhig und an schlafen ist meist nicht zu denken. Auch das liebste Spielzeug zur Ablenkung wird mit der Zeit langweilig und im Flugzeug haben Sie nur begrenzte Möglichkeiten sich zu bewegen. Das servierte Essen richtet sich selten nach den Essensgewohnheiten des Kindes, so dass Sie einen kleinen Vorrat an Snacks und natürlich Babys Essen im Handgepäck mitführen sollten.

Die Familienreiseapotheke

Bevor Sie sich in das Abenteuer „Familienurlaub“ stürzen, halten Sie möglichst Rücksprache mit dem zuständigen Kinderarzt und fragen Sie ihn nach typischen altersgerechten Notfallpräparaten für die Reise. Versuchen Sie trotz verschärfter Regelungen die Reiseapotheke möglichst auf Ihr Handgepäck aufzuteilen. So sind Sie nicht nur für den Fall gewappnet, dass Ihr Gepäck verspätet eintritt, sondern können auch bei kleinen Unfällen sofort reagieren.

In Ihrer Reiseapotheke sollte sich in jedem Fall ein Fiebermittel befinden. Reisen Sie in den Süden, dann empfiehlt sich ein Saftpräparat, das im Gegensatz zu Tabletten oder Zäpfchen nicht schmelzen kann. Nasentropfen können bereits während der Reise gute Dienste leisten: Sie wirken einem schmerzhaften Druckausgleich bei Babys und Kleinkindern zuvor. Auch Vitamin und Fluorid-Tabletten sollten in Ihrer Reiseapotheke in reichlichen Mengen vorhanden sein. Zum Verarzten auch von größeren Kindern benötigen Sie Mullbinden, eine ausreichende Menge Heftpflaster, Desinfektionsmittel, mit dem Sie bereits gute Erfahrungen gemacht haben (Babys Haut reagiert oft sehr empfindlich), eine Schere sowie eine Pinzette. Auch bei bedecktem Himmel sollten Sie Ihren Nachwuchs mit einem Sonnenhut ausstatten und ihn mit ausreichend Sonnencreme einreiben. Haben sich aggressive Moskitos trotz Moskitoschutz einen Weg auf die Haut Ihres Kindes gebahnt, behandeln Sie die Stelle sofort mit altersgerechten Salben und Kühlungen.

Für den Ernstfall besorgen Sie sich im Vorfeld Elektrolytpulver gegen Durchfall Ihres Babys und die entsprechende Lösung zum Ausgleich des Salz- und Mineralstoffverlustes.

Gefahrenquellen im Urlaub

Mit großen Kinderaugen ist Ihr Nachwuchs bereits bei Ihnen zu Haus dabei die Welt zu entdecken, alles auszuprobieren und die Nase überall hineinzustecken? Dann können Sie sich in etwa vorstellen, wie abenteuerlich ein Aufenthalt fernab der gewohnten Umgebung für Ihre Sprösslinge sein wird. Dementsprechend werden Sie wahrscheinlich ziemlich auf Trapp gehalten werden. Mit dem richtigen Blick für potentielle Gefahrenquellen sind Sie jedoch auf der sicheren Seite.

Bei einem Hotelaufenthalt lassen Sie Ihr Kind nicht allein in den Fluren umherirren. Die Gefahr, dass es sich verläuft wird durch die gleich aussehenden Flure und Zimmertüren verstärkt. Auch der Hotelpool birgt Gefahrenpotential: Der Beckenrand ist häufig rutschig, der Pool an sich für Kinder oft ungeahnt tief.

Der scheinbar harmlose Strandnachmittag kann für Ihr Kind ebenso gefährlich werden: Lassen Sie daher Ihren Nachwuchs niemals unbeaufsichtigt im Meer toben, solange er noch nicht wirklich schwimmen kann. Hilfsmittel wie Schwimmreifen halten die Kinder zwar über Wasser, treiben sie jedoch bei stärker werdender Strömung schnell vom Ufer weg. Inspizieren Sie Ihren Strandbereich auf spitze Gegenstände, Steine und Muscheln, die sich in der weichen Sandstrand vergraben haben und ein Verletzungsrisiko darstellen. Außerdem sollte die Mützenfarbe Ihres Schützlings so auffällig sein, dass Sie sie sofort unter 10 verschiedenen erkennen, denn Spielfreunde sind am Strand schnell gefunden.

Bei einer Stadterkundung gilt generell: Nehmen Sie Ihr Kleinkind auf den Arm, größere Kinder an die Hand. Die Neugier treibt die lieben Kleinen schnell in eine Seitengasse oder über eine stark befahrene Straßenkreuzung.

Top 5-Tipps für Ihren Familienurlaub

1. Planen Sie Ihren Familienurlaub in der Heimat, dann können Sie in vielen Bundesländern wie Brandenburg und Schleswig-Holstein einen Familien- oder Kinder-Ferien-Pass erhalten. Preisnachlässe bis zu 20% sorgen für garantierten Freizeitspaß.

2. Seit dem letzen Jahr können Eltern Ihre Kinder nicht mehr in den Reisepass eintragen, da diese nun einen eigenen benötigen. Der Kinderreisepass gilt als vollwertiges Ausweisdokument für Kinder bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres. Ab dem 13. Lebensjahr erhalten die Jugendlichen einen biometrischen Reisepass. Bei Einreise in die USA benötigen Sie außerdem einen biometrischen Kinderreisepass.

3. Halten Sie sich auch im Urlaub an Ihre familiären Rituale wie z.B. feste Essens- und Ruhezeiten. Insbesondere jüngere Kinder benötigen Kontinuität in einem fremden Umfeld.

4. Beziehen Sie Kinder im Schulalter bereits in die Planungen mit ein. So vermeiden Sie Abwehrreaktionen und geben Ihrem Nachwuchs Raum zur kreativen Entfaltung.

5. Wenn Sie mit dem Auto unterwegs sind, dann fahren Sie am besten nicht gleich am ersten Ferientag, sondern warten, bis sich die Verkehrssituation entspannt hat. So umgehen Sie langwierige Staus und schonen Ihre Nerven während der Fahrt.