Wenn einer eine
Reise
tut…Studienreisen waren früher, als wir noch nicht im Wissenszeitalter gelebt haben, eigentliche Forschungsreisen.
Es ging darum, unbekannte Phänomene und kulturelle Rätsel zu lösen. So sehr hat sich die Bedeutung seit
den alten Zeiten gar nicht verändert, nur heute versucht man keine neuen Dinge für die Menschheit auf
einer
Studienreise zu finden, keine fremden Völker oder neuen Heilmittel, heute versucht man auf einer
Studienreise ein Thema tiefer für sich selbst zu ergründen, ein Land oder Gebiet zu ergreifen. So ist
die Studienreise ein Bildungs- und
Kultururlaub. Auch Exkursionen an Universitäten zählen zu den
Studienreisen.
Bei Studienreisen
geht es immer um tiefere Themen. Themen, die im einfachen Pauschalurlaub vermutlich nie aufkommen. In
einer Gruppe von Reisenden mit starkem Interesse für ein gewisses Thema macht man sich auf den Weg in
die Fremde, um mehr zu lernen. Dabei ist es nicht entscheidend, ob die Studienreise eine
Flugreise,
Bahn- oder
Busreise ist. An den Stationen des Kultururlaubs stellen sich oft Sachkundige vor Ort bereit,
um der interessierten Gruppen mehr zum Thema zu erzählen. Die Studienreisen sind meist sehr gut organisiert
und durchgeplant vom
Veranstalter.
Inhaltlich sind Studienreisen
so unterschiedlich, wie ihre Anbieter. Manche Veranstalter bieten religiöse Themen an, viele wählen
ein bestimmtes Land und begeben sich auf die Spuren seiner kulturellen Entwicklung. Es gibt Studienreisen
zu den Spuren alter Hochkulturen wie den Azteken, Inkas oder Mayas und natürlich an die Stätten der
alten Ägypter an den Nil. Studienreise bedeutet nicht, dass anschließend kein
Badeurlaub stattfinden
kann zur Erholung und Abrundung. Spaß am Thema ist ein wichtiger Bestandteil der Reisen. Eine Studienreise
wird immer intensiver und umfassender sein, als ein Buch zu dem Thema des Interesses zu lesen, da viel
mehr Sinne angesprochen werden und die tiefen Eindrücke und unvergessliche
Erlebnisse ein runderes Bild
ergeben.