Das letzte, was man sich
um
Urlaub wünscht, ist, dass etwas schief geht. Und trotzdem: Auch wenn man das heimische Gemecker eigentlich
für ein paar Wochen hinter sich lassen wollte, kommt es vor, dass die
Ferien durch eine
Reklamation
getrübt werden. Doch nur, weil nicht alles perfekt nach Plan läuft, sollte man sich die Reiselust keinesfalls
verderben lassen: Auf jedes Problem gibt es eine Lösung.
So vielfältig die Möglichkeiten
zu verreisen, so zahlreich die Gefahren, dass eine Reklamation notwendig sein könnte. Vielleicht müssen
Sie sich schon am
Anreisetag ärgern, weil ihr
Flug mehrere Stunden Verspätung hat und Sie immer noch
im nasskalten Deutschland sitzen, obwohl Sie längst auf einer sonnigen Mittelmeerinsel sein sollten. In diesem Fall sind die Regelungen für eine
Reklamation relativ klar: Normalerweise ist die
Fluggesellschaft nicht selbst für die Verspätung verantwortlich,
weshalb man zunächst eine bestimmte Wartezeit in Kauf nehmen muss. Stellt sich jedoch nach mehreren
Stunden heraus, dass man noch länger festsitzen wird, bevor es weitergeht, ist eine Reklamation durchaus
angebracht. Kontaktieren Sie das Bodenpersonal und richten Sie auch nach Ihrer Rückkehr eine entsprechende
Beschwerde an die betreffende Airline. Hierbei ist zu beachten, dass
Reklamationen und Entschädigungen
zum größten Teil gesetzlich geregelt sind.
Mängel
an der
Unterkunft lassen sich hingegen meist direkt vor Ort lösen. Sollten Sie feststellen, dass Ihr
Zimmer nicht der Beschreibungen aus dem
Reisekatalog entspricht, dann richten Sie Ihre Reklamation noch
am Anreisetag an die Rezeption Ihres
Hotels. Falls Sich auf diese Art keine Besserung erreichen lässt,
ist der nächste Schritt, sich mit seiner Reklamation an den
Reiseleiter, bzw. den
Veranstalter zu wenden.
Sollte ein Fehler nicht behoben werden, wird empfohlen, den Sachverhalt zu dokumentieren um bei einer
späteren Reklamation belegen zu können, was schief gelaufen ist. So weit kommt es jedoch normalerweise
nicht, denn keiner hat ein Interesse daran hat, Sie als Gast wegen einer unzureichend behobenen Reklamation
zu verlieren. Deshalb die Grundregel: Ruhe bewahren! Unnötige Aufregung und hitzige Debatten tragen
nur selten dazu bei, dass eine Reklamation zur eigenen Zufriedenheit bearbeitet wird.